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Breithardt

Das Dorf ist erstmals um das Jahr 1260 als „Bretterthe“ erwähnt und wird heutzutage auch umgangssprachlich „Braadert“ genannt. Die jetzige Namensform gibt es seit 1648. Breithardt bedeutet so viel wie „breiter Wald“ oder „weit bebautes Land“.
Am 10. März 1418 erhielt Breithardt auf dem Konzil von Konstanz Stadtrechte. Die Schweden fielen am 25. Januar 1635 in Breithardt ein und töteten vier Breithardter. Am 28. März 1945 wurde Breithardt am Ende des Zweiten Weltkriegs von der amerikanischen Armee befreit.


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Burg Hohenstein

Das Zentrum von Burg Hohenstein bildet die gleichnamige Burg. Burg Hohenstein hieß früher nur Hohenstein, wurde im Rahmen der Gemeindezusammenlegung in Burg Hohenstein umbenannt. Den Namen Hohenstein trägt nun die Gesamtgemeinde.
Die Felsenburg dürfte zwischen 1190 und 1230 von den Grafen von Katzenelnbogen erbaut worden sein. Seit 1260 diente die Burg der jüngeren Linie der Grafen von Katzenelnbogen als Residenz. Graf Johann III. von Katzenelnbogen (1402 – 1444) ließ die Burg um 1422 großzügig ausbauen. Es wird vermutet, dass die Anlage zu Beginn des 15. Jahrhunderts bei Auseinandersetzungen mit den Grafen von Nassau zerstört oder schwer beschädigt worden war.
Mit dem Tode Philipps von Katzenelnbogen im Jahre 1479 starben die Grafen von Katzenelnbogen im Mannesstamm aus. Über die Erbtochter Anna, die mit dem Landgrafen Heinrich III. von Hessen – Marburg verheiratet war, kam die gesamte Grafschaft Katzenelnbogen mit der Burg an Hessen.
Um 1604 ließ Landgraf Moritz von Hessen – Kassel die verwahrloste Anlage wiederherstellen. Um 1616 hielt er sich häufig auf der Burg auf. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1647 durch niederhessische Truppen in Brand geschossen und zerstört. Ein geplanter Wiederaufbau unterblieb.




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Holzhausen

Die älteste Schreibweise des Ortsnamens ist Holthuse, die Ersterwähnung erfolgte im Jahr 1332. Zur Unterscheidung von anderen Orten gleichen Namens wird noch "über Aar", d. h. oberhalb der Aar gelegen, angefügt.
Die 1451 gebaute evangelische Kirche ist im Chorraum gotisch, das Kirchenschiff mit dem charakteristischen Turm ist 1728 eingeweiht worden. Um das Jahr 1600 wird eine Schule erwähnt, das letzte Schulgebäude von 1865 dient jetzt der evangelischen Kirchengemeinde als Gemeindehaus und der Krankenpflegestation. Anstelle des Kirchhofs um die Kirche herum wurde im Jahr 1879 der jetzige Friedhof außerhalb des Ortsbereiches angelegt.


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Born

Erstmals wird Born im Jahre 1275 urkundlich erwähnt. Damals hieß der Ortsname Burno. Dieser alte Name weist auf einen Brunnen hin.
Die evangelische Kirche, eine Fachwerkkirche, wurde im Jahre 1703 erbaut. Die erste Schule datiert von 1694. Sie wurde 1891 neu erbaut. Das Rat- und Backhaus wurde 1822 errichtet. Zum Ort gehörte auch die Lauberstegmühle, die aus dem Jahre 1711 stammt.


Leider habe ich von Born keine historischen Bilder.

Hennethal

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hennethal im Jahre 1392 als Hedenthal. Möglicherweise ist die Bezeichnung ein Hinweis auf die Sagengestalt des Riesen Hedo. Zwei Mühlen, die Bahnermühle und die Obermühle waren Bestandteil des Ortes. Im Jahr 1562 erhielt der Ort die erste Dorfschule in Nassau. 1703 wurde über den Grundmauern einer Kapelle die evangelische Kirche errichtet. Am 1. Juli 1972 wurde Hennethal nach Hohenstein eingemeindet.


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Steckenrodt

Die erste urkundliche Erwähnung als Steckinrode ist 1345 bezeugt. Der Ortsname wird von stecken = aufwärts steigen und rod = Rodung abgeleitet. Bereits um 1735 gab es eine evangelische Kirche, denn eine Abbildung ist im damaligen Gemeindesiegel enthalten.


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