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Ist der Ort auch noch so klein, gibt es doch viel zu erzählen. Historisches oder Lustiges aus vergangener Zeit.
Auf dieser Seite möchte ich Ihnen die eine oder andere Geschichte näher bringen, damit diese nicht in Vergessenheit geraten.
Nachfolgend habe ich für Sie Strinzer Kurzgeschichten aufbereitet, die nicht zeitlich zugeordnet werden können und sich deshalb nicht in der Chronik wiederfinden.

<---  Auf der linken Leiste findet Ihr weitere Strinzer Geschichten.

Woran unsere ältesten Vorfahren glaubten.

Unsere ältesten Vorfahren glaubten an Wodan, Ziu und die Göttin Freia. Den heiligen Hain auf einem Hügel hielten sie für die Wohnung der Götter. Hier trafen sich die Bewohner aus der näheren Umgebung und brachten den Göttern Opfer dar. Für viele Jahrhunderte blieb Donar - der Gott der Kraft und des Gewitters - die volkstümliche Gestalt.
Die Mönche vom Kloster Bleidenstadt hatten einen schweren Stand, um unsere Vorfahren von ihrem Götterglauben abzubringen. Deshalb sagten sie: "Die Götter, an die Ihr glaubt sind falsche Götter. Ihr seid auf dem falschen Weg. Der Berg, auf dem Ihr dem Donargott opfert ist in Wirklichkeit ein Höllenberg, und der Pfad der dorthin führt ist ein Teufelspfad. Wenn Ihr weiter diesen Weg geht und den falschen Gott anbetet, kommt Ihr direkt in die Hölle. Geht lieber zu der Stelle, wo wir das Kreuz des Heilands aufgestellt haben, dort ist der Engelsgarten".

So entstanden wohl unserer Gemarkungsnamen Höllberg, Teufelpfad und Engelsgarten. 

Woher die Klusterbeeren ihren Namen haben

Nach der Gründung des Klosters Bleidenstadt kamen die Benediktiner in unsere Gegend und sagten den Leuten, wie man das Feld besser anbauen konnte. Von den Mönchen lernten die Bewohner bessere Obstsorten und Beerensträucher kennen. Ältere Dorfbewohner sprechen noch heute von den Kloster- oder Klusterbeere und meinen damit die Stachelbeeren. Der Volksmund hat demnach die Bezeichnung jahrhundertelang bewahrt.

Stinzer Heckeflämmser

In früheren Zeiten bezeichnete man die Strinzer Bürger auch als "Strinzer Heckeflämmser".
In der Strinzer Gemarkung gab es viele Hecken, die in regelmäßigen Abständen abgebrannt (abgeflämmst) wurden. Daher rührt die Bezeichnung "Strinzer Heckeflämmser".

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